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Reformierte Kirchgemeinde Schangnau

Kirchlich gehörte Schangnau in alten Zeiten zum Kloster Trub. 1530 erhielt Schangnau eine eigene, kleine Kirche. Versorgt wurde die Kirchgemeinde zunächst von den Truber und Röthenbacher Pfarrern. 1594 bekam Schangnau einen eigenen Pfarrer.     



Eingangstüre

1618 wurde eine neue Kirche gebaut. Diese Jahrzahl findet sich noch über den EINGANGSTÜRE und am TAUFSTEIN.  1806 wurde sie ein erstes Mal restauriert. Dabei gingen die ursprünglichen Malereien verloren. Bei einem zweiten Restauration wurden sie wieder hergestellt. Unsere Kirche ist nicht gross, aber ein schönes Bauwerk. Seit der zweiten Renovation in den Jahren 1965 - 1966 steht sie unter dem Schutz des Bundes.



Als schlichten Schmuck weist der Innenraum am Chorbogen und an den Fenstern ein gemaltes Muster von PUNKTEN, LINIEN und QUADRATEN auf. Das trägt viel zu seiner freundlichen, harmonischen Atmosphäre bei.

Während des Ersten Villmergerkrieges wurde an der Kirche grosser Schaden angerichtet. Es musste eine neue Kanzel erstellt werden. Sie trägt die Jahrzahl 1657. Neben geschnitzten Verzierungen zeigt sie am Hutrand eine Inschrift auf lateinisch, die auf vielen Kanzeln geschrieben steht. Sie lautet: VERBUM  DOMINI MANET  IN  AETERNUM  ESA (Jesaja40,8). Das heisst übersetzt: Gottes Wort bleibt in Ewigkeit.

 

     


Früher war der Eingang auf der Westseite. Der seitliche Anbau auf der Nordseite entstand anlässlich der bereits genannten zweiten Renovation. Dadurch hat der Bau noch an Ausstrahlung gewonnen. Wie viele andere kleine Kirchen hat auch die unsere als TURM einen sogenannten  DACHREITER. Zwei  Glocken hängen darin.

 

    

Ein Fisch und eine Taube

Als eines von vielen Beispielen dafür, mit welcher Liebe und mit wie viel handwerklichem Geschick die Kirche gebaut wurde, sei noch die Eingangstüre genannt. Der Drücker ist aus einem FISCH und einer TAUBE geformt. Beide sind alte christliche Symbole.